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FLDIGI Hilfe Deutsch Teil 5 Installation auf Windows

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Installation von Fldigi auf Windows

Der Kern von Fldigi für das Windows-Betriebssystem wurde mit Cross-Compilern auf Linux gebaut. Die Cross-Kompilierung wurde mit mingw32 erstellt.

Die Installation von Fldigi auf Windows ist sehr einfach. Führen Sie einfach das Installationsprogramm aus und beide Programme Fldigi und FLArQ werden in der Standardverzeichnisstruktur für Programme der jeweiligen Microsoft-Version installiert. Dabei werden Desktop-Icons und Desktop-Menüeinträge erstellt. Ein Deinstallations Link wird im START-Menü erstellt.

Wichtig: Bei einem Programmupdate, sollte immer vorher die alte Version deinstalliert werden.

Doppel-Klicken Sie auf das Desktop-Symbol um die Anwendung zu starten. Wenn es sich um eine neu Installation handelt werden Sie anschließend durch die initiale Konfiguration mit dem neuen Installationsassistenten geführt. Passen Sie die Größe des Programmfensters auf Ihren Bildschirm an. Stellen Sie die Rx / Tx Fenstergröße nach Ihren Wünschen ein. Anschließend konfigurieren Sie den Operator und Ihre Soundkarte.

Wenn Sie mit Fldigi Signale empfangen und decodieren können, können Sie Fldigi verlassen und damit die Konfigurationseinstellungen speichern.

Nun öffnen Sie den folgenden Ordner mit Ihrem Windows-Datei-Explorer:

Auf XP:                   C:\“Dokumente und Einstellungen\<urlogin>\fldigi.files\“
Auf W2K:               C:\“Dokumente und Einstellungen\<urlogin>\fldigi.files\“
Auf Vista/Win7:   C:\User\<urlogin>\fldigi.files\

<urlogin> ist der Name, mit dem Sie sich auf Ihrem Computer anmelden.

Alle diese Dateien welche Sie in dieser Ordnerstruktur finden, werden von Fldigi erzeugt wenn es zum ersten Mal gestartet wird. Die Dateien mit der Erweiterung PAL sind Paletten Definitionsdateien. Die Datei „macros.mdf“ enthält die Makrodefinitionen, die Sie mit dem Makro-Editor ändern können und auch sollten. Speichern Sie ihre Macros immer unter einem anderen Namen ab, damit bleibt die Defaultdatei erhalten und Sie laufen nicht Gefahr bei einem Update oder Programmfehler Ihre Einstellungen zu verlieren.

Die Dateien fldigi.status und fldigi_def.xml werden genutzt für die Speicherung des Anwendungsstatus und der Konfigurationseinstellungen.  Mit Ausnahme des Speicherortes der Konfigurationsdateien ist der Betrieb von Fldigi in Windows identisch zu dem in Linux. In allen Fällen in denen die Hilfedateien verweisen auf $HOME/.fldigi, sollten Sie dies gedanklich ersetzen in das entsprechende Verzeichnis für XP oder Vista/Win7 (siehe oben Ordnerstruktur).
Bitte nehmen Sie sich die Zeit um die Onlinehilfe zu lesen, tun Sie dies ruhig auch mehrmals. Zu empfehlen ist die Onlinehilfe nach einer gewissen Zeit zu lesen, so können Sie Fldigi nachträlich noch optimieren. Besser noch downloaden Sie die Hilfe als PDF, so dass Sie die Hilfe vor Ort ohne Zugriff auf das Internet zur Verfügung haben, portabel lässt grüssen.
Fldigi ist ein großes komplexes Programm mit vielen Möglichkeiten für den Benutzer seine Hardware-Umgebung anzupassen und damit seinen Betriebsablauf zu optimieren.

Besonderer Hinweis für Vista/Win7 vom Benutzer!

Unter VISTA und auch WIN7 auf THOSIBA LapTops kann es passieren, das trotz richtiger Konfiguration von Fldigi beim Start des Programmes eine Fehlermeldung erscheint, „keine Soundkarte konfiguriert“. Ein Klick auf das Konfigurationsmenü schickt das Programm dann ins Nirvana. Dies ist eine Eigenheit von THOSIBA!

Sie müssen vor dem Start von Fldigi ZU ERST ihren TRX an die Soundkarte anschließen. Ohne Audiosignal an der Mikrofon- oder LineIn-Buchse ist bei THOSHIBA-Geräten der Soundtreiber deaktiviert und damit kommt Fldigi ins straucheln.

Schön zu beobachten ist dieser Effekt zum Beispiel dann, wenn sich der Konfigurationsassistent von Windows VISTA oder WIN7 meldet, wenn Sie externe Lautsprecher anstecken. THOSBIA möchte damit dem Nutzer die Möglichkeit geben, je nach angestecktem Soundsystem die richtige Konfiguration zu wählen.

Nutzer von Amateurfunkgeräten mit eingebauter USB Soundkarte z.B. TS590S, FTdx 3000 etc. und Nutzer von externen Soundinterfaces wie Signalink oder Funkamateur Interface ONE, sollten dieses Problem nicht haben.

Hinweis vom Übersetzer und Intensiv Fldigi Nutzer, wer richtig Digital funken möchte und auch in Contesten mitmachen will, sollte auf alle Fälle das Geld für ein speziell für Amateurfunk entwickeltes Interface (z.B. Funkamateur) oder gleich einen entsprechenden TRX ausgeben. Wer PSK oder RTTY Conteste mitmachen möchte, sollte seinem TRX auch auf alle Fälle in 300 oder zumindest ein 500 HZ Filter spendieren, sonst werden im Contest die schwachen Stationen von der AGC im SSB Bandfilter wegrationalisiert.

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