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Fragen und Antworten für Beginner in Fldigi Teil 2

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3. Guided Tour

Das Hauptfenster besteht aus drei Bereichen im folgenden Pane genannt. Studieren Sie sie sorgfältig, genauso wie diese Hinweise. Von oben nach unten betrachtet, das Empfangsfenster Receive Pane (navajo white), das Sendefenster Transmit Pane (light cyan), und der Wasserfall (black). Oberhalb vom Empfangs-Pane befinden sich die Felder für die Log-Daten, das Feld für die Anzeige der TRX Steuerung Hamlib und darüber die Menues mit Einträgen für Datei-, Op-Modus, Konfigurieren, Anzeigen, Logbuch und Hilfe.

Zwischen den Sende-Pane und dem Wasserfall ist eine Reihe von Knöpfen (Buttons), die den Funktionstasten F1 – F12 entsprechen. Dies ist die Makro-Gruppe. Unter dem Wasserfall ist ein weiterer Bereich von Feldern und Buttons, die verschiedene Steuer Features bereitstellen. Dies ist die Gruppe – Steuerelemente. Das Programm und die verschiedenen Buttons können meist mit der Maus oder der Tastatur bedient werden, und die Nutzer finden es in der Regel bequem, die Maus während des Abstimmens zu verwenden und die Tastatur mit den Funktionstasten während einer Verbindung (QSO).

3.1. Empfangs Pane

Hier wird der dekodierte Text der Empfangenen Signale angezeigt, dabei ist die Farbe schwarz. Wenn Sie Text senden, wird der übertragene Text hier auch angezeigt, allerdings in roter Farbe. Damit wird im Empfangs-Pane eine komplette Aufzeichnung der Verbindung dargestellt. Die Informationen in diesem Bereich können auch in einer Datei protokolliert werden.

Die Linie am unteren Rand vom RX Pane kann gezogen werden mit gedrückter linker Maustaste. So können Sie die Größe vom Empfangs-Pane vergrößern und verkleinern, dass Gleiche gilt damit dann für das Sende-Pane.

3.2. Transmit Pane

Hier wird all der Text eingegeben, welcher gesendet werden soll. Mit der Maus muss in dieses Pane geklickt werden bevor man mit dem Schreiben beginnen kann. Sie können hier bereits Text eingeben während Sie empfangen und wenn die Übertragung gestartet wird, wird der bereits eingegebene Text zuerst gesendet. Dieser kleine „Trick“ ist eine coole Art, andere mit Ihrer „Tippgeschwindigkeit“ zu beeindrucken! Sobald der Text gesendet wurde ändert sich die Farbe von schwarz auf rot. Am Ende jeder Übertragung wird dieses Pane gelöscht.

3.3. Waterfall Pane

Dies ist das wichtigste Pane zum Abstimmen. Es gibt drei Modi, Wasserfall, FFT und Signal, welche durch einen Button in der Kontrollgruppe unten Links ausgewählt werden können. Für den Anfang lassen Sie den Wasserfall-Modus eingestellt, da dieser am einfachsten zu optimieren ist und er bietet die beste Identifikation von Signalen.

WF (Wasserfall)

Ist eine Spektrogramm Anzeige der Signalstärke über die Frequenz und der Zeit. Das Empfängerpassband wird dabei analysiert und niedrigere Frequenzen (Signale) auf der linken Seite und höhere auf der rechten Seite dargestellt. Schwache Signale und Hintergrundrauschen sind dunkel, während stärkere Signale als hellere Farben angezeigt werden. So wie die Zeit vergeht (über ein paar Sekunden), bewegen sich die Signale nach unten wie ein Wasserfall.

FFT (Fast Fourier Transform)

Spektrumanzeige des Mittelwerts der Signalstärke über die Frequenz. Wieder werden die Signale von links nach rechts angezeigt, aber jetzt wird in der vertikalen Richtung die Signalstärke angezeigt und es gibt keine Farbdarstellung oder historische Informationen.

SIG (Signal)

Eine Art der Oszilloskop Darstellung, die das Audiosignal der Soundkarte darstellt.

An der Oberseite des Wasserfalls ist eine Frequenzskala in Hz, welche die Frequenz unmittelbar darunter anzeigt. Diese Skala kann bewegt und gezoomt werden mittels Buttons in der Kontrollgruppe unterhalb vom WF.

Wenn Sie die Maus in diesem Bereich bewegen, sehen Sie eine gelbe Gruppe von Tuning-Marken unter den Mauszeiger. Abgestimmt wird mit der linken Maustaste auf ein Signal im Wasserfall. Positionieren Sie diese gelben Markierungen genau über dem gewünschten Signal und klicken dann auf die Mitte des Signals mit der linken Maustaste. Die Abstimmmarken wechseln auf rot. Die roten vertikalen Linien zeigen die ungefähre Bandbreite vom erwarteten Signal, während eine rote horizontale Leiste oberhalb der vertikalen Linien den aktiven Decodierungsbereich anzeigt. Da wo Sie im Wasserfall mit der linken Maustaste hinklicken, werden die roten Markierungen hinbewegt und Fldigi wird versuchen das Signal automatisch zu Tracken und im RX Pane zu dekodieren.

Audio History und „casual tuning“

Sie können vorübergehend ein anderes Signal monitoren in dem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken. Solange Sie die Maustaste gedrückt halten wird das Signal unter ihm decodiert werden. Sobald Sie die Maustaste loslassen wird die Dekodierung auf dem zuvor eingestellten Signal (wo die roten Markierungen sind) fortgesetzt. Wenn Sie zusätzlich die Strg-Taste gedrückt halten, bevor Sie mit der rechten Maustaste auf ein Signal klicken, wird Fldigi auch noch den gesammten Audiopuffer zum entsprechenden Signal dekodieren.

3.4. Log-Daten

Fldigi bietet zwei QSO-Eingabe Ansichten, eine für die Protokollierung normaler Verbindungen und die zweite für Contestbetrieb. Das Menue View ? Controls – Contest fields schaltet zwischen den beiden Modi um.

Die Frequenz, Time Off und (wenn im Contest-Modus) die Out Felder werden vom Programm gefüllt. Alle anderen Felder können durch manuelle Eingabe über die Tastatur oder durch Auswahl aus dem Receive-Pane gefüllt werden. Das Time Off-Feld wird kontinuierlich mit der aktuellen GMT Zeit aktualisiert. Das Time On-Feld wird in dem Moment aktualisiert, wo ein Rufzeichen eingegeben wird, kann aber später durch den Bediener geändert werden.

Ein Rechtsklick auf das Receive-Pane öffnet ein Kontextmenue, der Inhalt dieses Menues hängt vom gewählten Logging-Modus normal/Contest ab. Wenn Sie Text hervorheben in der Receive-Fenster dann die Menü-Auswahl wird über diesen Text zu betreiben. Sie können mit der Maus empfangenen Text markieren und über das Kontextmenue eine Operation auf diesen Text durchführen. Bei einem einzelnen Wort genügt es mit der Maus in dieses Wort zuklicken und über Kontext eine Operation auszuführen, z.B. Name oder Call, Fldigi kopiert dann den Text in die entsprechenden Felder.

Tipp: Schnellerer Protokolleintrag

Bestimmte Felder (Call, Name RST In, QTH und Locator) können auch halbautomatisch bestückt werden. Zeigen Sie auf ein Wort im Receive-Fenster und doppelklicken Sie entweder mit der linken Maustaste oder halten Sie eine Shift-Taste gedrückt und klicken mit der linken Maustaste. Das Programm wird dann über einige einfache Heuristiken zu entscheiden versuchen, welches Log-Feld gefüllt werden muss.

Es ist im Allgemeinen nicht möglich zwischen Operator und QTH Namen zu unterscheiden. Aus diesem Grund wird Fldigi das erste Nicht-Call-und Nicht-Locator Wort verwenden, um das Feld Name zu füllen und anschließende Klicks im Text zum QTH Feld schicken. Ebenso kann ein Text-String sowohl ein gültiges Rufzeichen oder ein gültiger IARU (Maidenhead) Locator sein. Für beste Ergebnisse sollten Sie versuchen die Log-Felder in der Reihenfolge in der sie auf dem Hauptfenster dargestellt sind zu füllen. Leeren Sie immer alle Felder nach dem Speichern der Verbindung, dazu kann der Button mit dem Pinsel genutzt werden, sonst können Daten vom verhergehenden QSO ins nächste mit übernommen werden. Natürlich können Sie Text immer manuell eingegeben oder einfügen in eines der log Felder.

Sie können Online und lokale (z. B. CD) Datenbanksysteme abfragen, um Informationen über ein Rufzeichen zu erhalten. Sie starten eine Abfrage entweder durch Klick auf den Button mit der Weltkugel oder über Aufruf aus dem Kontextmenue „Look up Call“, letzteres kopiert das Rufzeichen auch gleich in das Feld Call.

Wenn das Call Feld gefüllt ist, wird im Logbuch die jüngste Verbindung mit dieser Station gesucht und wenn ein Eintrag gefunden wurde, werden der Name, das QTH und andere Felder damit ausgefüllt. Wenn zusätzlich der Logbuch-Dialog geöffnet ist, wird die letzte Verbindung auch für die Anzeige im Logbuch ausgewählt.

Sie öffnen das Logbuch indem Sie aus dem Menü Logbook – View auswählen. Die Logbuch Titelleiste zeigen Ihnen an, welches Logbuch aktuell geöffnet ist. In Fldigi können eine unbegrenzte Anzahl Logbücher pflegen, es sei denn der Speicherplatz geht ihnen aus.

3.5. Menü

Oben im Programmfenster ist ein konventionelles Dropdown-Menü. Wenn Sie auf eines der Elemente klicken, wird eine Liste der optionalen Funktionen erscheinen. Keyboard Menüauswahl über Short-Cuts ist ebenfalls vorhanden. Über Tastatur werden die Menues mit ALT und dem jeweiligen unterstrichen Buchstaben erreicht. Mit den Pfeil-Tasten kann man dann im Menue navigieren und mit ESC ohne zu ändern wieder zurückkehren.

3.5.1. Menüfunktionen

Datei/File Menü

Erlaubt Ihnen das Öffnen oder Speichern von Makros, ein- ausschalten der Protokollierung in eine Datei, Aufnahme und Wiedergabe von Audio-Samples und das Beenden des Programms. Sie können das Programm auch beenden, indem Sie auf das X in der rechten oberen Ecke des Fensters anklicken.

Op-Modus

Hier können Sie das Modem für die jeweilige Betriebsart zum Senden und Empfangen auszuwählen. Einige Modi haben nur eine Option. dort wo mehr angeboten werden, wird dies mit einem Pfeil angezeigt und Sie können eine sekundäre Liste öffnen. Wenn Sie das Programm das nächste Mal starten, wird der zuletzt eingestellte Modus verwendet.

Nicht alle Modi sind weit verbreitet, wählen Sie also einen Modus, der (a) Ihre Chance auf eine Verbindung maximiert, und (b) geeignet ist für das jeweilige Band, die Bedingungen, Anforderungen an die Bandbreite und Berechtigungen Ihrer Amateurfunklizenz.

Am unteren Ende der Liste sind zwei „Modi“, die keine Digital-Modi sind und mit denen nichts übertragen werden kann.(siehe Online-Dokumentation für Details)  Im WWV-Modus können Sie ein Standard-Zeitsignal empfangen, so dass die Soundkarte kalibriert werden kann. Der Modus Freq Analysis bietet nur ein Wasserfall-Display mit einem sehr schmalen Cursor und einem Frequenzmesser, der die empfangene Frequenz in Hz auf zwei Dezimalstellen genau anzeigt. Dies ist nützlich für die On-Air Frequenzmessung.

Konfigurieren / Configure

Hier nehmen Sie alle Einstellungen vor um das Programm FLDIGi Ihren Bedürfnissen anzupassen. Die operativen Einstellungen des Programms sind in verschiedene Kategorien unterteilt und es gibt Menüpunkte, in denen Sie Ihre persönlichen Daten eingeben oder in welchen Sie zum Beispiel Ihre Computer-Soundkarte definieren. Modems können individuell verändert werden, alle jeweils mit unterschiedlichen Einstellungen. Der Modems Dialog hat mehrere Tabs, so können Sie jedes Modem einzeln bearbeiten. Bitte sind sei vorsichtig mit den Einstellungen, bis Sie wissen was Sie tun! Mit dem letzten Punkt, Save Config, können Sie die geänderte Konfiguration für das nächste Mal speichern, sonst sind alle Änderungen nur temporär.

Ansicht / View

Dieser Menüpunkt ermöglicht es Ihnen zusätzliche Fenster zu öffnen. Die meisten Menüpunkte werden ausgegraut sein, bis auf zwei die verfügbar sind, Digiscope und der PSK Browser. Das Digiscope bietet eine Modus-spezifische grafische Analyse des empfangenen Signals und kann mehr als eine Ansicht darstellen (linke Maustaste in das neue Fenster, um die Ansicht zu ändern) oder vielleicht gar keine haben. Der PSK Browser ist ein ziemlich cooles Tool mit dem Sie mehrere PSK31-Signale zur gleichen Zeit überwachen können! Diese beiden Fenster können verkleinert und angepasst werden.

Hilfe / Help

Öffnet die Online-Dokumentation, die Fldigi Homepage und verschiedene Informationen über das Programm.

3.5.2. Andere Steuerelemente

RSID

Die RxID Taste schaltet die Empfangs-RSID (automatische Modus-Erkennung und Tuning) Funktion ein oder aus.

Abstimmen / Tune

Diese Taste sendet einen Dauerton in der aktuellen Tonfrequenz. Mit dieser Funktion können Sie für jedes Modem den maximalen Signalpegel für  optimale Anpassung und Sendeleistung ermitteln.

3.6. Makro-Tasten

Diese Tastenleiste bietet benutzerfreundliche und editierbare QSO-Funktionen. Beispielsweise sendet die erste Schaltfläche auf der linken Seite CQ für Sie. Sowohl die Funktion dieser Tasten (wir nennen sie Makros) und die Beschriftung für jede Schaltfläche kann geändert werden.

Probieren Sie jeden Button aus, in dem Sie darauf klicken oder die entsprechenden Funktionstasten verwenden (F1 – F12, Sie werden feststellen, dass die Tasten in vier Farbmustern zu je einer Gruppe zusammengefasst wurden, ebenso wie die Funktionstasten auf Ihrer Tastatur in vier Gruppen aufgeteilt sind). Wenn Sie auf den Button mit der rechten Maustaste klicken, sind Sie in der Lage die Bezeichnung der Schaltfläche und ihre Funktion zu bearbeiten. Ein handlicher Dialog öffnet sich und Sie können dann jede Funktion editieren. Es gibt viele Standard-Shortcuts, wie z.B. <MYCALL>, die Sie innerhalb der Makros verwenden können. Beachten Sie das die Tasten auch den Sender ein-und ausschalten wenn Sie das mit <TX> / <RX> konfiguriert haben.

Jetzt sind Sie in der Lage ein vollständiges QSO über diese Makro-Tasten zu führen. Beachten Sie, dass sich an der rechten Seite zwei kleine Ersatz-Tasten befinden, mit diesen Buttons können Sie die vier möglichen Makrosätze durchschalten. Je nach eingestellten Schema one/two Makrobars, stehen Ihnen 48 oder 56 mögliche Makrotexte zur Verfügung. Diese wiederum können Sie speichern in beliebig vielen Makrodateien. Somit kann für jedes QTH oder jeden Kontest ein eigenes Makroset angelegt werden, und bei Bedarf geladen werden. Die Makrofiles finden Sie unter C:\Users\%USERNAME%\fldigi.files\macros , die Dateien haben die Endung mdf und können auch mit einem Editor bearbeitet werden. Zwischen den Makrosätzen können Sie umschalten, durch klicken auf die Ersatz-Tasten links/rechts = vorwärts/rückwärts oder Sie nutzen die Tastenkombination ALT + 1-4 Zahlentasten (nicht F1-F4).

Wenn Sie beim einrichten der Makros etwas total verstellen oder an einer Stelle nicht weiterkommen, schließen Sie einfach das Programm ohne zu speichern und öffnen Sie es erneut.

3.7. Bedienelemente

Die Buttonleiste unter dem Wasserfall wird verwendet um das Programm zu steuern. Wenn Sie die Maus über diesen Tasten bewegen, erscheint eine gelbe Box, welche die jeweilige Funktion erklärt.

Die erste Taste schaltet zwischen Wasserfall, FFT und Scope-Modi um. Mit den nächsten beiden Tasten wird der Signalpegel für den Wasserfall eingestellt. Der Einstellbereich geht von 0 dB nach unten bis  70dB (d.h. zu-70dB). Beide Werte können angepasst werden an Ihre Soundkarte und Empfänger Lautstärke.

Der nächste Button setzt den Maßstab vom Wasserfall (Zoomfaktor = sichtbare Anzeige Breite × 1, × 2 oder × 4) und die nächsten drei Tasten bewegen den sichtbaren Bereich Wasserfall im Bezug auf die Bandbreite.

Mit der nächsten Taste wählt man die Wasserfall Geschwindigkeit. NORM oder SLOW Einstellung sind am Besten geeignet, wenn Sie einen sehr schnellen Computer haben.

Die nächsten vier Tasten (zwei auf jeder Seite vom Feld mit der Tonfrequenz in Hz) ändern die Audio-Empfangsfrequenz (roten Cursor).

Die QSY Taste bewegt ein im Wasserfall ausgewähltes Signal aus die (in der Konfiguration) voreingestellte Audiofrequenz (default 1000Hz), dass ist bei den meisten Transceivern die optimale Durchlassfrequenz des Bandfilters.
Die Store-Taste ermöglicht Ihnen das Speichern oder Abrufen der aktuellen Frequenz und Modus. Siehe die Online-Dokumentation für Details zu dieser Funktion.

Die Lk-Taste (Lock) sperrt die momentane Sendefrequenz (die grüne Markierung leuchtet) und die RV-Raste (Reverse) schaltet auf Inverse-Dekodierung um. Das ist besonders bei Seitenbandempfindlichen Modes (RTTY) nötig, deshalb sollte auch unter 10MHz das obere Seitenband genutzt werden für Digitalmodes genutzt werden. Vergessen Sie nicht den Reverse Modus wieder zu deaktivieren, wenn Sie ihn doch einmal benötigen, sonst empfangen Sie keine anderen Signal mehr. Prüfen Sie im Zweifel auch immer die Seitenbandeinstellung am Transceiver (sollte immer USB sein).

Die T / R-Taste schaltet den Sender ein oder aus.

Vorsicht

Verwenden Sie die T / R-Taste mit Sorgfalt! Sie stoppen die Übertragung sofort und verlieren alles was im Sendepuffer noch nicht übertragen wurde oder Sie starten eine Übertragung sofort, auch wenn nichts im Sendepuffer eingegeben wurde, jedes Modem läuft dann im Idle.

Es gibt zwei weitere Kontrollen in der unteren rechten Ecke des Programms, auf der rechten Seite der Statuszeile:

AFC (AFC) Steuerung

Wenn diese Taste gedrückt wird, schaltet ein Indikator auf der Schaltfläche auf gelb um und das Programm stimmt jetzt automatisch auf driftende Signale ab. Nochmaliges Drücken schaltet die AFC wieder ab und die Abstimmung bleibt auf der letzten Position stehen.

SQL (Squelch)

Im ausgeschalteten Zustand ist der Indikator auf der Taste grau und der Empfänger ist am empfindlichsten. Jetzt wird ständig „Text“ empfangen, auch wenn kein Signal vorhanden ist. Wenn die Squelch aktiviert wird, ist der Indikator gelb und alle Signale oder Rauschen, welche unterhalb des mit dem Schieberegler eingestellten Schwellwertes liegen, werden nicht mehr dekodiert. Liegt die Signalstärke über dem eingestellten Schwellwert, wird der Inidkator grün und das ankommende Signal wird dekodiert. Der grüne Balken neben dem Schieberegler zeigt die aktuelle Signalstärke an der Cursorposition. Wenn im Signalbrowser keine Signale dekodiert werden, prüfen Sie als erstes die Squelch.

3.8. Status-Zeile

Ganz am unteren Rand des Fldigi Fensters wird eine Reihe von nützlichen Informationen angezeigt. Auf der linken Seite ist die aktuelle Betriebsart zu sehen. Daneben das gemessene Signal-zu-Rausch-Verhältnis im Empfänger und bei einigen Modi die des gemessenen Signals (Intermodulationspegel (IMD)).

Das größere zentrale Feld zeigt in den Modi DominoEX und THOR den empfangenen Secondary Text an. Dies sind Informationen (wie z. B. Station Identification) die automatisch übertragen werden, wenn der Sender dies eingestellt hat. Die Übertragung von Sekundärtext wird über bestimmte Sonderzeichen gesteuert und automatisch in diesem speziellen Fenster angezeigt. Sekundärer Text den Sie übertragen wird auch hier angezeigt. Dieses Feld ändert seine Größe ebenfalls, wenn Sie das Programm Fenster vergrößern oder verkleinern.

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